Berg am Laim, der Stadtteil im Münchner Osten, hat
eine lange Geschichte.
Bereits im Jahr 812 wird "Perke am Laimb"
erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name weist auf die natürliche
Beschaffenheit dieses Gebietes hin:
Von Ismaning bis Berg am Laim zog
sich eine ein Kilometer lange Lehmzunge hin,
die dem Gebiet und seinen
Bewohnern Wohlstand brachte.
So gab es zahlreiche Ziegeleien, in
deren Umfeld die dort beschäftigten Arbeiter und ihre Familien wohnten.
Ziegel aus Berg am Laim wurden für große Teile der Münchner Innenstadt
und für die Frauenkirche verwendet.
Im Jahr 1913 wurde Berg am Laim in
die Stadt München eingemeindet.
Der ehemalige Dorfkern wurde durch den
Bau der Kreiller- und Berg-am-Laim-Straße
fast gänzlich zerstört.
