Geschichtliche
Informationen zu München Ludwigsvorstadt
Der Stadtteil geht ursprünglich auf das Stadterweiterungsprogramm der
bayerischen Könige zurück.
Die Ludwigsvorstadt sollte ein modernes,
grünes Viertel werden, mit der Bavaria als optischem "Highlight".
Erkennbar ist diese Planung rund um den Kaiser-Ludwigs-Platz und die
St.-Paul-Kirche,
dem "Vorstadtdom" mit dem zweithöchsten Kirchturm
Münchens. Die St.-Paul-Kirche ist ein Werk der späten Neugotik.
Die
wohlhabenden Bewohnerinnen und Bewohner des Villenviertels nördlich der
Theresienwiese finanzierten den Bau der Kirche mit. Zwischen 1892 und
1906 entstand eine mächtige Basilika mit Zweiturmfassade und Kuppelturm.
Die gesellschaftliche Entwicklung überrollte danach die ursprüngliche
Konzeption.
Mit dem Aufbau des Hauptbahnhofs und dem Ausbau der Klinik
entstanden neue Schwerpunkte.
Die Bezeichnung "Ludwigsvorstadt" taucht
zum ersten Mal 1804 auf,
benannt nach dem Kronprinzen und späteren König
Ludwig.