Der Name des Stadtteils leitet sich von dem 768/769
urkundlich erwähnten Ort "pupinhusir" ab und bedeutet
"Haus oder Häuser
des Poapo". Das alte Bogenhausen wurde 1892 nach München eingemeindet.
In
der Spätgründerzeit entwickelte sich das Dorf auf der Isarhöhe zu einem
noblen Villenviertel.
Auch der Herzogpark gehörte fortan zur ersten
Adresse der feinen Münchner Gesellschaft.
Erst nach dem Zweiten
Weltkrieg entstanden auf der anderen Seite des Mittleren Ringes
Großwohnanlagen.
Den Anfang machte die Parkstadt Bogenhausen in den
Jahren 1955 bis 1957.
Dort befinden sich Münchens erste Hochhäuser.
Die
Parkstadt steht inzwischen unter Ensembleschutz.
Bis in die 80er
Jahre hinein wurden in Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking,
Denning und Daglfing weitere sieben Großwohnanlagen gebaut. In diesen
ehemaligen Dörfern,
die 1913 und 1930 eingemeindet worden waren,
ist
meist noch der alte Dorfkern vorhanden.
