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München
Haidhausen
Der Name "Heidhusir" taucht zum ersten Mal im Jahre 808 auf und
bedeutet "Häuser auf der Heide".
Das ehemalige Dorf außerhalb der Stadt wurde 1854 nach
München eingemeindet.
Wie die Au war auch Haidhausen ein Herbergenviertel für
Handwerker, Kleingewerbetreibende, Arbeiter und Tagelöhner
vor den Toren der Stadt. Die kleinen Herbergshäuser erinnern
an die ärmlichen und beengten Lebens- und
Arbeitsverhältnisse der damaligen Zeit.
In der Gründerzeit, insbesondere in den Jahren des
wirtschaftlichen Aufschwungs nach dem Krieg von 1870/71,
entwickelte sich Haidhausen zu einer Arbeitervorstadt. Der Stadtteil
expandierte,
Wohnraum für die wachsende Zahl der Beamten, Angestellten und
Arbeiter in der Stadt musste geschaffen werden.
Nach dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich entstand in Haidhausen das
"Franzosenviertel",
gegliedert nach den Prinzipien französischer Stadtplanung und
benannt nach Schlachtorten des Krieges von 1870/71.
Mit der Jahrhundertwende kamen genossenschaftliche Wohnungen im
Stadtteil dazu.
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Informationen finden Sie unter: muenchen.de
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