|
|
München
Isarvorstadt
Glockenbachviertel, Gärtnerplatzviertel und Schlachthofviertel
sind Mietshaus- und Gewerbeviertel,
die aus gründerzeitlichen Stadterweiterungen hervorgegangen
sind. Im Jahre 1876 beschloss der Magistratsrat der Stadt
München,
am Südbahnhof den städtischen Schlacht- und Viehhof
zu errichten. Er war Teil eines Konzepts, um die hygienischen
Verhältnisse
im Stadtgebiet zu verbessern. 1854 hatte eine große
Cholera-Epidemie in der Stadt gewütet.
Das Schlachthofviertel ist ein altes Arbeiter- und Handwerkerquartier.
Einzige "grüne Lunge" in diesem dicht bebauten Viertel
ist der Alte Südliche Friedhof. Dort liegen unter anderem der
Maler Carl Spitzweg, der Erfinder Joseph von Fraunhofer und der
Baumeister Leo von Klenze begraben.
Das Glockenbachviertel war von vielen Stadtbächen durchzogen,
die alle bis auf den Westermühlbach zugeschüttet
wurden,
zuletzt der Glockenbach 1960. Der Glockenbach gab dem Viertel den
Namen, erstmals erwähnt 1575.
Das Gärtnerplatzviertel entstand in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts am Reißbrett. Der
Heilig-Geist-Anger,
so lautete damals der Name des Arme-Leute-Viertels, gehörte
der Bankiersfamilie von Eichthal.
Die Bankiersfamilie war Gründer der heutigen Bayerischen
Hypotheken- und Wechselbank. Zum ersten Mal in der Stadtbaugeschichte
Münchens wurden im Gärtnerplatzviertel nicht nur
Häuser für den Eigenbedarf errichtet.
Die mehrstöckigen Mietshäuser entstanden aus
wirtschaftlichen Gründen, zum Zweck der Kapitalanlage.
Die Bezeichnung "Isarvorstadt" taucht zum ersten Mal am 14. Dezember
1812 auf.
Isarvorstadt ist nach der Lage zwischen der alten Stadt und der Isar
benannt.
Weitere ausführliche
Informationen finden Sie unter: muenchen.de
Mit
freundlicher Genehmigung von: muenchen.de
Für
Ihren
Schlüsseldienst, Schlüsselnotdienst für München, München Isarvorstadt klicken Sie
bitte: hier
Ihr Schlüsseldienst
München
|
|
|
|
|
|