Kurfürst Ferdinand Maria schenkte seiner Gemahlin
Henriette Adelaide von
Savoyen anlässlich der Geburt des Kronprinzen Max
Emanuel die Schwaige Kemnat.
Dort wurde 1664 der Grund für den
Mittelbau des Nymphenburger Schlosses ausgehoben.
Der Name des Schlosses
stammt entweder von der Kurfürstin Henriette Adelaide selbst oder von
ihrer Mutter Christine.
Erstmals genannt ist er jedenfalls 1675 als
"Nimpfenbourg", Burg der Nymphen.
In den folgenden Jahrzehnten
wurden die weiteren Schlossgebäude und die Gartenanlage errichtet.
Nymphenburg war die Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten und
Könige.
Südlich des Schlosses entstand auf Anregung des Kurfürsten Karl
Theodor um 1780 der Hirschgarten.
Benannt ist er nach den Tieren, die
dort für die adlige Jagd ausgesetzt wurden.
Im Jahre 1899 wurden
Nymphenburg und Hirschgarten nach
München eingemeindet.
